Prüfungsfragen im Fach "Unfallmechanik" an der Fachhochschule München

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1976, pp. 158 – 161 + 164 (#9)

Zitat

Halm, J.: Prüfungsfragen im Fach "Unfallmechanik" an der Fachhochschule München. Der Verkehrsunfall 14 (1976), pp. 158 – 161 + 164 (#9)

Inhaltsangabe

Es wird eine fast rechtwinklige Kreuzungskollision zwischen einem Opel Ascona (= Pkw 1) und einem Morris Mini (= Pkw 2) gerechnet. Es liegen 2 Bilder der Fahrzeugschäden, die maßstäbliche Unfallskizze sowie der Rechengang der Handrechnung bzw. der graphischen Lösung (Impuls- und Drallsatz) vor. Der ca. 630 kg leichte Mini kollidierte mit voller Überdeckung der Fahrzeugfront mit der rechten Seite des kreuzenden bzw. wendenden Ascona (ca. 940 kg). Als Kollisionsgeschwindigkeit für den Ascona ergab sich 12 ±7 km/h, für den Mini 68 ±6 km/h. Aus den Angaben zu den Personen ging allerdings nicht eindeutig hervor, in welchem Fahrzeug diese saßen. Ging man von der tabellarischen Auflistung aus, so war der Opel mit einem 19-jährigen Fahrer, einem 21-jährigen Beifahrer sowie hinten mit 2 Frauen (16 und 20 Jahre alt) besetzt. Der Mini wurde von einem 21-jährigen Fahrer gesteuert, auf dem Beifahrersitz befand sich eine 20-jährige Beifahrerin. Ein schöner Versuch zum Nachrechnen mit modernen Rekonstruktionsprogrammen.

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Bild 4: Unfallskizze mit Auslaufrichtungen und Momentanpol

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