Unfälle mit großen Hunden

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1996, pp. 57 – 60 (#2)

Die Versuche haben gezeigt, dass bei Unfällen mit großen Hunden erhebliche Schäden verursacht werden können. Neben der Ermittlung von Kollisionsgeschwindigkeiten ermöglichen die Versuchsergebnisse anhand konkreter Beispiele die Beantwortung dahingehender Fragen, ob eine Beule einem Unfall mit einem Hund zugeordnet werden kann oder nicht. Die Versuchsergebnisse sind insbesondere wegen des gewählten Testobjektes »Spanferkel« interessant: Es hat sich gezeigt, dass das gewählte Testobjekt wegen der biologischen Gleichartigkeit mit dem menschlichen Körper in speziellen Fällen durchaus auch als Testobjekt für die Beurteilung von Unfällen mit Kindern herangezogen werden kann.


Accidents with large dogs
The tests have shown that considerable damage can be caused in accidents with large dogs. In addition to determining collision speeds, the test results make it possible to answer questions on the basis of concrete examples concerning whether a dent can be assigned to an accident with a dog or not. The test results are particularly interesting because of the selected test object "sucking-pig": It has been shown that the selected test object can certainly also be used as a test object for the assessment of accidents with children in special cases because of the biological similarity with the human body.


Zitat

Uckelmann, H.; Tempke, P.: Unfälle mit großen Hunden. Verkehrsunfall und Fahrzeugtechnik 34 (1996), pp. 57 – 60 (#2)

Inhaltsangabe

Für die Ausarbeitung wurden "Crash-Versuche" mit einem Testobjekt durchgeführt. Das Testobjekt, ein mit einem Spanferkel nachgebildeter Hund wies eine Größe von ca. 60 cm und ein Gewicht von ca. 20 kg auf, was einem jungen Schäferhund entspricht. Der "Hund" wurde stehend vom Pkw angefahren, aber auch gegen den Pkw mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegt. Die Geschwindigkeit des Pkw variierte zwischen 20, 30 und 40 km/h. Die Auswertung ergab, daß ab Geschwindigkeiten oberhalb von 30 km/h deutlich sichtbare Schäden am Pkw auftraten. Der "Hund" wurde mit einer Geschwindigkeit von 1,6 m/s gegen den Pkw bewegt. Bei dieser Bewegungsgeschwindigkeit entstanden Schäden an dem Pkw die durch Richtarbeiten instandzusetzen waren. Bei Bewegungsgeschwindigkeiten des "Hundes" zwischen 3 und 4 m/s entstanden größere Schäden an der Karosserie, die den Ersatz der betreffenden Bauteile erforderlich machten.

In der Zusammenfassung heißt es: Die Versuche haben gezeigt, daß bei Unfällen mit großen Hunden erhebliche Schäden verursacht werden können. Neben der Ermittlung von Kollisionsgeschwindigkeiten ermöglichen die Versuchsergebnisse anhand konkreter Beispiele die Beantwortung dahingehender Fragen, ob eine Beule einem Unfall mit einem Hund zugeordnet werden kann oder nicht. ...

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